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Zum dritten Mal machte sich der rooshers Express auf den Weg zu den Classic Days auf Schloss Dyck. Um Euch diese dunklen Herbst-Tage ein bisschen aufzuhellen, haben wir eine kurze Zusammenfassung und ein paar Fotos von diesem Kaiserwetter Sonntag rund um „le beau Château“ Dyck für Euch.

THROWBACK - EVENT - CLASSIC DAYS 17

TEXT & FOTOS DANIEL POLLE

Die Kamera in die Tasche, ab in den Käfer und ab auf die Autobahn in Richtung Jüchen. Das Schloss ist nämlich in nur etwa 30 Minuten mit den brutalen 50 PS des Wolfsburger Krabblers vom rooshers Hauptquartier aus zu erreichen.

Angekommen findet man ein gewohntes Bild. Hunderte, ja gefühlt tausende Oldies bahnen sich den Weg bis auf das Veranstaltungsgelände. Da die Besucher, unter anderem auch wir, ihre Oldtimer auf dem Gelände parken dürfen, ist man quasi selbst ein Teil der Veranstaltung. Dort selber kann man sich die Ausmaße dieser Schau nur bedingt vorstellen. Erst mit einer Luftbildaufnahme kann man die gesamte Größe dieses Events genau feststellen.

Man ist jedes Jahr aufs neue, von der Vielfalt dieses Events angetan. Wir haben zum einen die Racing Legends, mit reichlich Blech aus der Motorsport-Geschichte, auf der anderen Seite haben wir den Concours d'elegance mit sehr viel Chrom rund um das Schloss selber. Davon abgesehen gibt es einen Bereich nur für Amerikanische Oldies. Bei den ,,Stars and stripes“ wird man dann tatsächlich auch auf der kulinarischen Ebene authentisch in einem Diner versorgt. Dies sind aber auch nur drei Bereiche, das Gesamtbild ergänzen dann noch weitere Bereiche wie die Lovely Heroes, Charme and Style oder Made in Germany.

Es ist dann schon eine schön Atmosphäre, wenn früh am Morgen noch der Tau auf den ganzen Fahrzeugen liegt, die Gäste vereinzelt Ihre Campinggarnituren aufbauen und sich im Hintergrund eine Geräuschkulisse der Sonderklasse bildet. Wenn sich morgens als erstes die Rennmotorräder des frühen 20. Jahrhunderts auf den Rundkurs begeben.
Im Laufe des Tages wird einem schnell bewusst, dass die Classic Days keine kleine Provinzveranstaltung ist, sondern auf ganz hohem Niveau mit größeren Events wie beispielsweise dem Goodwood Festival of Speed mithalten kann.

 

Dieses Jahr stand auch wieder ganz im Zeichen von Dauergast Walter Röhrl. Ihm zu Ehren, fand dieses Jahr ein Demorun mit einer Handvoll seiner Rallyeautos auf dem Programm. Von Lancia über Porsche, bis hin zum brutalen Ur-Quattro jagten sie alle zeitgleich über den Rundkurs.

In dem Bereich der „Racing Legends“ fiel uns prompt noch ein anderer schräger Vogel auf. Irgendwie kam einem dieses Gesicht und dieser Cowboyhut doch sehr bekannt vor. Ja klar, es handelte sich um Arturo Merzario. Eine italienische Rennfahrergröße, welche Ihre Bekanntheit in den goldenen Siebzigern erlangte. Jener pilotierte an diesem Wochenende den legendären 1961er Ferrari 156 von Phil Hill. Das Modell, welches man auch direkt mit Wolfgang Graf Berghe von Trips in Verbindung bringt. Definitiv eines unserer Highlights an diesem Wochenende. Um ehrlich zu sein.. Da kann die moderne Formel 1 absolut nicht mithalten.


Ein anderes Schmankerl befand sich nur ein paar Meter weiter. Vielen von euch wird das liebevoll genannte „Biest von Turin“, der Fiat S76 mit Sicherheit schon ein Begriff sein. 225 km/h klingen erstmal nicht beeindruckend. Doch dies im Jahre 1911 mit rund 28 Litern Hubraum aus vier Zylindern machen die Sache dann doch sehr pikant!

 



Da wir jetzt auch nicht zu sehr ins Detail gehen wollen, fassen wir mal kurz zusammen. Laut? Check. Schnell? Check. Man kriegt für sein Geld was geboten? Definitiv.
Wie ihr schon lest, können wir wie jedes Jahr nur positiv über die Classic Days auf Schloss Dyck berichten. Wer jetzt noch mehr reinen Motorsport haben will, der fährt vielleicht noch zusätzlich zum Oldtimer Grand Prix am 120km entfernten Nürburgring. Aber alles in allem hat man hier einen schönen Spagat aus Fahrveranstaltung und Ausstellung.
Bis zum nächsten Jahr!

CLASSIC DAYS SCHLOSS DYCK - official website